Koreanische Handtherapie (KHT) und Koreanische Handakupunktur (KHA)

Heilpraxis Mainz - Renate Leonidov - Koreanische Handakupunktur-Handnadeln

Die Koreanische Handtherapie (KHT) ist eine relativ neue Therapieform. Der Erfinder und Begründer dieser Methode, Dr. Tae Woo Yoo, veröffentlichte 1971 Forschungsergebnisse, die er aufgrund eigener Erfahrungen bei der Schmerzbehandlung mittels Stimulation von Punkten auf der Hand gesammelt hat. Das Besondere an dieser Therapiemethode ist, dass die Hand allein als Objekt der Behandlung dient.
Dr. Yoo stellte fest, dass die Meridiane und Akupunkturpunkte des Körpers auf den Handflächen wieder zu finden sind. Ein wichtiger Teil der Koreanischen Handtherapie ist die Handakupunktur.

Im Unterschied zu der klassischen Körperakupunktur (bekannt aus der traditionellen Chinesischen Medizin), werden bei der Koreanischen Handakupunktur (Koryo Sooji Chim) sehr kleine Akupunkturnadeln verwendet. Der Einstich dieser Nadeln erfolgt nur wenige Millimeter in die Hand mit Hilfe eines Applikators. Bei diesem Gerät kann man die Einstichtiefe sehr fein regulieren.

Bei der Koreanischen Handakupunktur finden drei Therapieformen Anwendung:
- die Korrespondenztherapie
- die Basistherapie
- die Organtherapie

Bei der Korrespondenztherapie wird die Hand als einfaches Abbild des ganzen Körpers betrachtet. Für die Schmerzpunkte am Körper werden entsprechende ("korrespondierende") Stellen auf der Hand gesucht und behandelt. Diese Punkte an der Hand werden meistens beim Druck als unangenehme oder sogar als schmerzhaft empfunden. Die Basistherapie behandelt insbesondere die Hauptbereiche Ausscheidung und Fortpflanzung, Verdauung sowie die Blutzirkulation. Die Organtherapie ist eine spezielle Form der Handakupunktur bestimmter Punkte.

Heilpraxis Mainz - Renate Leonidov - Koreanische Handakupunktur-Moxahütchen Weitere Bestandteile der Koreanischen Handtherapie sind die Moxibustion, die Akupressur sowie die Anwendung von Magneten. Mit Moxa, z. B. mit kleinen Moxahütchen in der Form von Klebemoxa, werden die Akupunkturpunkte auf der Hand aktiviert. Die Akupressur kann per Hand als Massage oder mit Gerät (Drucktaster) erfolgen. Für einen nachhaltigen Effekt werden oft auch spezielle Pflaster, die mit einem oder mehreren Druckpunkten versehen sind, verwendet. Ebenfalls können Magnete eingesetzt werden. Diese sind in der Form von Plättchen oder Kugeln. Die Dermaroller werden für breitflächigere Stimulierung verwendet und können sowohl vor wie auch nach der Handakupunktur eingesetzt werden. Außer der Handakupunktur können die anderen Methoden zur Therapieunterstützung leicht vom Patienten erlernt und zu Hause angewendet werden. Ein Überblick dafür geeigneter Geräte und Hilfsmittel ist zu finden im Online-Shop unter Akupunktur-Zubehör, Akupressur und Moxa.